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26.1.2022

RE für Hardwäre – Herausforderungen bei der Entwicklung physischer Produkte

Swisscom, Genfergasse 14, 3011 Bern

Andrea K. hat gerade den Auftrag für eine neue Software bekommen. Viele Produkteigenschaften sind angeblich schon bekannt und doch ist vieles noch unklar. Und die erste Version muss schon vieles enthalten. Wie soll Andrea K. nun vorgehen? Hat nicht die ehemalige Kollegin beim letzten Klassentreff über ähnliche Fragestellungen bei der Entwicklung von physischen Produkten gesprochen? Andrea K. nimmt sich vor, die Kollegin zu fragen, wie sie die Herausforderungen gemeistert haben. Eventuell können diese Erfahrungen in den eigenen Kontext transferiert werden?

Lerne die aktuellen Herausforderungen in der Entwicklung physischer Produkte kennen und wie wir sie meistern.

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Angesichts der derzeitigen Corona-Lage gehen wir davon aus, dass es Auflagen für die Durchführung der Bärner Requirements Night geben wird, z.B. Zertifikatspflicht. Wir möchten sehr gerne die Veranstaltung vor Ort durchführen, da ein persönlicher Kontakt innerhalb der unserer Community schön wäre. Falls eine Durchführung vor Ort nicht möglich ist, werden wir die Veranstaltung Remote durchführen.

17:40 Uhr: Türöffnung

18:00 Uhr: Präsentationen

Beschaffung von Rollmaterial bei der SBB
André Cartier (Leiter Requirements Engineering, Grossprojekte Flotte, SBB)

Die Beschaffung von physischen Produkten steht im Spannungsfeld vieler oft gegensätzlichen Interessen, was bei Fahrzeugen für den Schienenverkehr durch die Vielzahl von Stakeholdern noch verschärft wird. Es gilt, die Interessen von Eigentümer, Betreiber, Nutzer und Finanzierer in einem Lastenheft zusammenzuführen, welches eine effiziente Beschaffung ermöglicht. Dazu gehört nicht nur der Ausgleich zwischen der Beschaffungs- und der Betriebsphase, sondern auch die zentrale Frage, wann und in welcher Form jede Anforderung nachgewiesen werden kann und soll.

André leitet seit 01.01.2021 das Requirement Engineering des neuen Bereichs Grossprojekte Flotte der SBB Personenverkehr. Nach dem Maschinenbaustudium an der ETH Zürich war er zuerst in der Fertigung von Luftfahrtbauteilen tätig, bevor er in die Eisenbahnbranche wechselte. Bei SBB Cargo war er mit dem Fokus Kaizen tätig und leitete unter anderem den Unterhalt der Lokomotivflotte, danach wechselte er zu Personenverkehr und leitete die Kaizen-Beratung. Mit dem neu gegründeten Bereich Grossprojekte Flotte übernahm er die Führung des Requirement Engineering.

Swisscom Box: So entsteht die beliebteste TV Box der Schweiz
Daniel Glauser (Head of Entertainment Devices & Quality, Swisscom)

Wie funktioniert der Entwicklungsprozess von Entertainment Devices, die exklusiv für den Schweizer Markt gebaut werden? Was sind die Herausforderungen? Wie stellt man sicher, dass interdisziplinäre Teams mit Partnern aus der ganzen Welt das gleiche Ziel vor Augen haben?

Daniel hat einen Abschluss als Dipl. Ing. in technischer Informatik und hat diverse Weiterbildungen in Leadership und Management an ZHAW und HSG-MBA absolviert. Nach mehreren Zwischenstationen als Software-Entwickler, Projektleiter und Innovation Engineer leitet er heute bei Swisscom im Privatkunden-Bereich ein Team von Engineers, Product Ownern und Testern. Zusammen mit seinem Team entwickelt er TV Boxen und Fernbedienungen, integriert Apps im eigenen App Store von Swisscom blue TV und verantwortet die Quality und Testing-Themen.

Cargo sous terrain
Philipp Noser (Projektleiter Digitization & IT, Cargo sous terrain)

19:40 Uhr: Apéro & Networking


Swisscom, Genfergasse 14, 3011 Bern

qualitaetsanforderungen-in-agile-wie-gehen-wirs-an

25. August 2021

Qualitätsanforderungen in Agile – wie gehen wir’s an?

Noser, Lindenpark, Lindenhofstrasse 1, 3048 Worblaufen

Präsentationen

Gallerie

„Bibipp, Bibipp, Bibipp“ – Andrea K. schreckt auf. Es ist 04:03h. „Schon wieder der Alarm!“. Offenbar gibt es wieder Probleme mit dem Service, für den Andrea K. fachlich verantwortlich ist. Der letzte Alarm mitten in der Nacht kam vor 3 Tagen. Damals war ein Zertifikat abgelaufen, das der Betrieb vergessen hat, zu ersetzen. Andrea K. schiebt ärgerlich die Bettdecke zur Seite und steht auf um sich – ohne Kaffee – im System einzuloggen. Andrea K. schimpft leise vor sich hin, bevor die Telco der Taskforce eröffnet wird: „Das haben wir von diesem neuen Vorgehen“. Das sei früher nicht passiert, als andere Möglichkeiten für die Durchsetzung von Qualitätsanforderungen vorhanden waren. Nicht zuletzt aus diesem Grund wünscht sich Andrea K. die guten alten Zeiten zurück …

Sind die guten alten Zeiten hinsichtlich Umsetzung von Qualitätsanforderungen wirklich besser als agiles Vorgehen? Brauchen wir im agilen Vorgehen noch Qualitätsanforderungen oder erfüllen sich diese durch den Prozess von selbst? Welche Erfahrungen wurden gemacht und welche Learnings wurden daraus gezogen?

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17:40 Uhr: Türöffnung

18:00 Uhr: Präsentationen

Agile Lösung in hochsicherem Umfeld – unmöglich?
Torsten Gruoner (Unternehmensarchitekt und Fachexperte IAM, Bundeskanzlei)

IAM Bund als agil entwickeltes Produkt versteht sich als gesamthaft betrachtetes und koordiniertes System von Identitätsangeboten für die Bundesverwaltung. Die Anforderungen, Treiber und Prinzipien (kurz: Requirements) sind extrem komplex, voneinander abhängig und vielfältig – weitgehend autonomer Lösungsbau unter dem agilen Paradigma provoziert geradezu ein «Abtauchen» in lokale Optima. Interoperabilität und Integrität des Gesamtsystems werden zur scheinbar unlösbaren Herausforderung.

Torsten hat Informatik mit Nebenfach Neuroinformatik und Wirtschaftswesen an der Technische Universität Ilmenau studiert. Nach Tätigkeiten im Bereich technische Sicherheit war er sieben Jahre Unternehmensarchitekt im Informatiksteuerungsorgan des Bundes (ISB) und ist seit diesem Jahr Unternehmensarchitekt im Bereich Digitale Transformation und IKT-Lenkung in der Bundeskanzlei.

„I fu**** up party“ – über Fehler sprechen und daraus lernen
Simon Enkerli (Produkt Manager, Swisscom Schweiz AG)

Klassisches oder agiles Vorgehen – egal! Es geht doch immer wieder etwas schief. Die «I fu**** up party» ist eine tolle Gelegenheit, mit Kollegen alle Herausforderungen abzufeiern – und voneinander daraus zu lernen. Für einen offenen Austausch ist in Party-Laune auf jeden Fall gesorgt.

Simon hat einen Masterabschluss in Wirtschaftsinformatik der Berner Fachhochschule und hat diverse Weiterbildungen abgeschlossen. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Solution Engineer war er rund zehn Jahre in verschiedenen Rollen in der IT-Beratung tätig und nun seit zwei Jahren als Produkt Manager bei der Swisscom Schweiz AG für den Ausbau des Produktportfolios für SME IT-Markt mitverantwortlich. Seit März ist Simon Mitglied des Local Boards der Bärner Requirements Nights.

Technical Excellence – Slow down to speed up
Michel Estermann (Senior Software Engineer, bbv Software Services AG)

Der Wunsch vieler Unternehmen ist, mit agilen Methoden schnell gute Software entwickeln und auf sich ändernde Markt- und Kundenwünsche flexibel und zeitnah reagieren können . Doch nach einer gewissen Zeit wird die Entwicklung plötzlich langsamer, die Code Qualität sinkt. Warum ist das so? Die Fähigkeit «valuable working Software» zu erstellen ist eine Grundvoraussetzung, um «agile» zu sein. Der «Technical Excellence» wird dabei aber oft zu wenig Beachtung geschenkt. Ohne diese Basis läuft die Entwicklung wie ein stetig stotternder Motor eines Rennwagens. Damit kann man kein Rennen gewinnen – oder auf die Softwareentwicklung bezogen – keine neuen Kunden begeistern oder Märkte erobern. Was versteht man unter Technical Excellence? Und warum muss ein Team erst langsamer werden, damit es schneller seine Ziele erreicht? Dies erkläre ich dir, Andrea K., damit du wieder ruhig schlafen kannst – und allen anderen Interessierten.

Michel hat einen Masterabschluss in Informatik der ETH Zürich. In seiner über 10-jährigen Tätigkeit als Software Engineer bei bbv hat er schon viele Teams kennengelernt und mit ihnen die «agile» Transformation durchlebt. Er findet es wichtig, stets seine Fähigkeiten zu trainieren und neue zum Repertoire hinzuzufügen sei es beruflich, oder privat.

19:40 Uhr: Apéro & Networking


Noser, Lindenpark, Lindenhofstrasse 1, 3048 Worblaufen

ar2-augmented-requirements-in-augmented-reality

27. Januar 2021

AR2 – Augmented Requirements in Augmented Reality

Zoom-Meeting

Präsentationen

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Andrea K. hatte schon früh das Spiel «Pokémon Go» heruntergeladen, war sofort begeistert von dieser erweiterten Realität und hat das Thema im Laufe der Jahre ein wenig verfolgt. Die Begeisterung, die reale Welt mit virtuellen Elementen zu kombinieren, war also da, als der Arbeitgeber nach Möglichkeiten gesucht hat, seine neuen Produkte schon sehr viel früher als gewohnt auf dem Markt zu präsentieren. Für Andrea K. war klar, dass hier Augmented Reality helfen könnte. Es sollte doch möglich sein, ein bestehendes Produkt um die neuen, geplanten Funktionalitäten zu erweitern und gemeinsam zu visualisieren? «Vielleicht können wir dann die neue Funktionalität schon virtuell ausprobieren», dachte sich Andrea K. Aber wie geht das genau?

Kann Augmented Reality helfen, Produkte oder Abläufe zu verbessern? Kann Augmented Reality helfen, Anforderungen abzuleiten oder zu schärfen? Was muss ich alles beachten, wenn ich Augmented Reality einsetzen möchte?

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17:40 Uhr: Virtuelle Türöffnung

18:00 Uhr: Präsentationen

Extended Reality: Bedeutung, Relevanz und Herausforderungen für die SBB
Dr. H. Günhan Akarçay (Physiker und Fachspezialist im Kompetenzzentrum für Extended Reality, SBB)

Begriffe wie «Augmented Reality», «Virtual Reality» oder «Mixed Reality» werden immer präsenter in unserem Alltags- und Arbeitsleben und werfen neue Fragen auf. Was ist der Sinn dieser Technologien? Noch wichtiger, was sind die diversen Anwendungsfelder, in denen diese Technologien zum Einsatz kommen? Wie werden sie eingesetzt und was ist ihr Mehrwert? Welches sind die Herausforderungen und die Grenzen, die dabei zu erkennen sind?

Dies sind die Hauptfragen, mit denen wir uns als Kompetenzzentrum auseinandersetzen. In diesem Vortrag werden wir unser Kompetenzzentrum vorstellen und anhand von Beispielen erklären, was die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen bedeutet und wie diese erweiterte Realität dazu beitragen kann, Arbeitsprozesse zu optimieren.

Gemeinsam & zeitgleich in Augmented Reality
Patrick Misteli (Mixed Reality und AI Lab, Microsoft)

Augmented Reality hat mit der Einführung von Microsoft’s HoloLens einen großen Schritt nach vorne gemacht. Anders als bei AR auf dem Smart Phone hat man beide Hände frei. Anders als bei VR Brillen verliert man außerdem die Orientation im Raum nicht und kann somit weiterhin mit Personen im Raum kommunizieren. Als nächster Schritt fragen wir uns: Wie kann ich meine AR-Welt mit jemandem teilen? Wie kann ich sicherstellen, dass das was ich vor mir sehe – sei das ein virtuelles Model, ein Prototyp oder zusätzliche Info auf einem bestehenden Objekt – auch mein Kunde in Echtzeit sieht? Anhand von Demos wird gezeigt, was heute bereits möglich ist

Patrick hat 2017 seinen Master an der ETH in Computer Science abgeschlossen. Ein Monat später wurde er in Paris bei Microsoft als Program Manager aufgenommen. Mittlerweile ist er wieder zurück in Zürich und arbeitet für das Microsoft Mixed Reality und AI Lab. Während sein Team von Computer Vision Spezialisten an der Core Technology arbeiten tauscht sich Patrick unter anderem mit Partner und Developer welche diese Technologie einsetzen wollen.

Augmented Reality für mehr Effizienz im Unternehmen
Elias Remele (Business Development Manager, Augment IT)
Patrick Ehrensperger (Senior Project Manager, Augment IT)

Die Corona Krise hat den digitalen Wandel beschleunigt. Vor allem im Bereich der Fernwartung gab es einen regelrechten Boost; also der Unterstützung bei Problemen vor Ort via Videostream durch einen Experten. Einen Schritt weiter geht die Digitalisierung von Arbeitsanweisungen oder Checklisten mittels AR. So muss ein Techniker nicht mehr externe Hilfe anfordern. Er hat bereits die gesamte Information wie Anleitungen, Videos oder IoT-Daten im Sichtfeld der Datenbrille oder am Smartphone integriert. Mittels Augmented Reality können diese Informationen direkt am realen Objekt angezeigt werden, um beispielsweise eine Inspektion Schritt für Schritt durchzuführen. Mitarbeiter senken dadurch die Fehlerquote und arbeiten effizienter.

Doch nicht nur beim Arbeiter geben sich Mehrwerte, sondern auch die nachgelagerte Prozesse werden im Unternehmen optimiert – zum Beispiel durch bessere Dokumentation oder Erkenntnissen aus den Daten. Anhand von konkreten Kundenbeispielen zeigen wir wie das gelingt.

19:40 Uhr: Virtueller Apéro & Networking

Zoom-Meeting

von-bigdata-zu-anforderungen-im-zyklus-2

Vergangene Veranstaltung | 2. September 2020

Von BigData zu Anforderungen – im Zyklus!

Berner Fachhochschule BFH, Wirtschaft, Brückenstrasse 73, 3005 Bern

Präsentationen

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Andrea K. ist ein «Zahlenmensch» und kennt daher alle Telefonnummern von Freunden und Bekannten auswendig, weiss wie die Ausgaben für den täglichen Bedarf zu optimieren sind und kocht exakt so viel Teewasser, wie für ein feines Tee benötigt wird. Es erstaunt deshalb nicht, dass Andrea K. auch im beruflichen Alltag immer nach Optimierungsmöglichkeiten Ausschau hält. Für die Produkte, für die Andrea K. als Produktmanager verantwortlich ist, fallen im laufenden Betrieb viele Daten an, welche aus rein rechtlichen Gründen erhoben und gespeichert werden. «Aus so vielen Daten lassen sich bestimmt Anforderungen für bestehende Produkte oder sogar neue Produktideen herleiten!», denkt sich Andrea K. und beschliesst das Thema mit einer befreundeten Datenanalystin zu besprechen.

Wie finden wir auf Grund der Analyse von Daten neue Anforderungen an unsere Produkte? Sind die so gefundenen Anforderungen ebenso zuverlässig wie die in Workshop durch Menschen gesammelten? Welchen Beitrag kann hier KI – Künstliche Intelligenz – leisten? Und was lernen wir daraus für die Zukunft?

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17:40 Uhr: Türöffnung

18:00 Uhr: Präsentationen

Effiziente Paketzustellung und Machine Learning im Kundencenter – Datenanalyse bei der Post (Post CH AG)
KI im Unternehmen erfolgreich etablieren: Ein Fallbeispiel (Die Mobiliar)
Die Datenbrille: Wie Analytics eine neue Sichtweise auf etablierte Prozesse ermöglicht (CSS Versicherungen)

19:30 Uhr: Apéro & Networking

(falls möglich)


Präsentationen

Effiziente Paketzustellung und Machine Learning im Kundencenter – Datenanalyse bei der Post
Christian Kaiser (Enterprise Architect für den Bereich Data Analytics & AI, Post CH AG)
Martin Lauber (unternehmerisch denkender Data Scientist, Post CH AG)

Pakete werden heute auf verschiedenen Wegen von der Post an ihre Kunden geliefert. Immer häufiger übernimmt diese Arbeit auch der Briefbote. Wir zeigen euch an einem konkreten Beispiel, wie wir Datenanalysen dazu verwenden, die optimalen Transportmittel zu bestimmen und dynamisch zu entscheiden, ob die Lieferung mit Transporter oder durch den Briefboten erfolgt. Pakete kommen damit schneller und effizienter bei unseren Kunden an.

In einem zweiten Beispiel zeigen wir euch, wie wir mithilfe von Machine Learning unsere Kundenmails analysieren und damit aktiv unsere Agenten im Kundencenter bei ihrer täglichen Arbeit unterstützen. Die Analyse während der Entwicklungsphase leistete auch einen entscheidenden Beitrag um die Anforderungen an die betroffenen Systeme und Prozesse besser zu verstehen und zu validieren.

Christian ist seit 6 Jahren bei der Post. Über verschiedene Stationen vom IT Consulting zum Requirements Engineering wurde er Mitglied eines kleines Teams, dass IoT Lösungen für die Post entwirft. Bei der Arbeit mit viel Sensorik hat er seine Neugier und Leidenschaft für Daten entdeckt und ist nun seit 2018 als Architekt für den technischen Ausbau der Analytics & AI Fähigkeiten im Post Konzern verantwortlich.

Martin startete 2018 als IT-Trainee bei der Schweizerischen Post und ist unterdessen Data Scientist im zentralen Analytics Team des Konzerns.
Insights und Lösungen zu finden, die den gewünschten Business Impact bringen, ist ihm am wichtigsten. Er will seinen Beitrag leisten, damit die Post bestmöglich von den technologischen Fortschritten profitieren kann.
Er hat einen Master in Business Administration und hat sich seine Programmierkenntnisse autodidaktisch angeeignet.

KI im Unternehmen erfolgreich etablieren: Ein Fallbeispiel
Lukas Fuchs (Produkt Manager, Die Mobiliar)

Das Nutzenversprechen von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen ist gross, die Industrialisierung stellte uns jedoch vor einige Herausforderungen. Auch der Prozess wie man einen Anwendungsfall erarbeitet und Anforderungen aufnimmt verläuft etwas anders als gewohnt. Anhand eines Fallbeispiels mit Onlinetrackingdaten wird aufgezeigt, wie man aus einer Datenexploration zu Anforderungen kommt, wie ein Anwendungsfall erarbeitet werden kann und wie dieser schlussendlich integriert und in die Produktion überführt wird. Zudem teilen wir unsere Learnings aus der Etablierung der Disziplin “Data Science” im Unternehmen.

Lukas startete 2017 in einem kleinen Team als erster Business Analyst für kognitive Technologien und bildete die Schnittstelle zwischen Fach und Data Scientisten. Das Team explorierte Daten, entwickelte Modelle und integrierte später auch AI&ML Microservices in den Kernapplikationen der Mobiliar. Mittlerweile ist der Bereich stark gewachsen und gemeinsam in interdisziplinären, agilen Teams mit Fach & IT etablieren Sie Daten & Analytik unter dem Motto “Data-driven value creation“ innerhalb der Mobiliar. Heute verantwortet er als Produkt Manager das Backlog und die Umsetzung der Analytik-Themen mit mehrerer dieser Teams nach der agilen Methodik SAFe.

Die Datenbrille: Wie Analytics eine neue Sichtweise auf etablierte Prozesse ermöglicht
Tamara Hofer (Head Analytics, CSS Versicherungen)
Lukas Huwiler (Data Scientist, CSS Versicherungen)

Als traditionsreicher Krankenversicherer hat die CSS ihre Kernprozesse über Jahre durch Expertenwissen weiterentwickelt. Durch Data-Analytics ergeben sich neue Möglichkeiten um Prozesse weiter zu optimieren. Mit der Einstellung von Data Scientists alleine ist es aber nicht getan. In der Präsentation wird anhand von konkreten Uses Cases aufgezeigt, wo potenzielle Fallstricke liegen können und wie das „Datengold“ durch eine enge Zusammenarbeit in einem interdisziplinären Team gehoben werden kann.

Lukas hat 2012 als Statistiker im Aktuariat der CSS gestartet. Seit drei Jahren arbeitet er nun als Data Scientist im zentralen Analytics-Team, wo er an verschiedenen bereichsübergreifenden Projekten mitgearbeitet hat. Dabei gab es immer wieder Herausforderungen, die es aus Sicht eines Requirements-Engineers zu lösen gilt.

Tamara ist seit drei Jahren mit dem Aufbau von Analytics und Data Science bei der CSS beschäftigt. Ihr Interesse an Daten hat der promovierte Biologin den Übergang von Uni in die Privatwirtschaft ermöglicht. Bei der CSS beschäftigt sich Tamara mit ihrem Team mit komplexen und interdisziplinären Fragestellungen aus dem ganzen Konzern. Dabei ist ihr eine enge Zusammenarbeit von Data Science mit Fachexperten und IT-Spezialisten besonders wichtig.

Berner Fachhochschule BFH, Wirtschaft, Brückenstrasse 73, 3005 Bern

29-januar-2020

Vergangene Veranstaltung | 29. Januar 2020

Design Thinking – Innovation vom Fliessband?

Innovationsdorf Bern, Wylerringstrasse 36, 3014 Bern

Präsentationen

Gallerie

«Schwein gehabt». Andrea K. arbeitet im Produktmanagement und ist gerade überglücklich. Das neue Produkt übertrifft auch nach einem halben Jahr auf dem Markt die erhofften Verkaufszahlen. Dabei wurde das Produkt «aus dem Bauch» heraus entworfen und lanciert – einfach so. Dies hat im Vorfeld allerdings viele schlaflose Nächte gekostet und Andrea K. ist sich sicher, dass es künftig geordneter zu und her gehen muss. Vielleicht müsste man innovativer sein sowie die Akzeptanz des Produktes schon in einer frühen Phase testen? Bei der nächsten Produktentwicklung möchte Andrea K. diese Aspekte berücksichtigen. Aber wie?

Design Thinking ist ein Innovationsansatz zum Lösen von Problemen und zur Entwicklung neuer Ideen, Produkte und Dienstleistungen, der die Kundenbedürfnisse in den Mittelpunkt stellt. Design Thinking wird immer populärer und ist bei Firmen wie Migros, SBB, Swisscom, Post, UBS, AXA, Procter & Gamble, Airbnb, Google, ewz und vielen anderen im Einsatz.

In unserem Nachmittags-Workshop erlebt ihr hautnah die Methoden und das Mindset von Design Thinking. In den Abend-Präsentationen wird dann Design Thinking kritisch beleuchtet – wo funktioniert es und wo nicht? Und beim anschliessenden Apéro bleibt genug Zeit für den Austausch über das Erlebte und Gehörte.

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Workshop

Design Thinking erleben

Daniela Maag-Biri (Projektleiterin Innovationsmanagement, ewz) & Chris Wolf (Consultant und Trainer, SwissQ)

In diesem Workshop durchlauft ihr alle Schritte des Design-Thinking-Prozesses und gestaltet in kleinen Teams mit viel Empathie und Spass kreative und nutzerzentrierte Lösungen für Herausforderungen.

Daniela ist seit 2013 zuständig für die Etablierung der Innovationskultur bei ewz. Sie betreut die ewz-Innovationscommunity, organisiert Events, führt Workshops und Schulungen durch und setzt selbst Projekte um oder coacht Innovationsprojekte. Design Thinking ist eine ihrer meistgenutzten und auch -geschätzten Methoden.

Chris ist seit 2014 Consultant bei SwissQ und war bei verschiedenen Kunden im Requirements Engineering und Testing im agilen Umfeld tätig. Er hält ausserdem Trainings und Workshops in Requirements Engineering, Human-centered Design und Design Thinking.


Präsentationen

Pulse – Wie eine Mitarbeiterumfrage nur ganz anders

Angela Haas (Professional Inventor & Human Centered Design Expert, Creaholic)

Kunden und die eigenen Mitarbeitenden zu verstehen ist keine einmalige Sache. Das Verstehen der Nutzer fängt weit vor der Entwicklung eines Produktes an. Mit Hilfe von Design Thinking verstehen wir die Stakeholder und deren unterschiedliche Bedürfnisse besser. Die ersten Prototypen und Piloten schärfen die Anforderungen und dann „Tadaa“: die Implementierung. Wer hier aufhört vergibt sich die Möglichkeit sein Produkt sukzessiv weiter zu entwickeln, besser zu machen und näher an die Menschen zu bringen.

Angela unterstützt Organisationen bei der Transformation zu einer Innovationskultur. Ihre Schwerpunkte sind kreative Strategien im Umgang mit komplexen Herausforderungen der Gesellschaft und Organisationen sowie Human-Centered Design in der Unternehmensführung. Sie steht für eine Arbeitsweise auf Augenhöhe in Verbindung mit einer agilen und menschenzentrierten Denkhaltung. Im Mai 2017 wechselte sie von Swisscom AG zu Creaholic SA und ist dort seit Juni 2019 Partnerin. Bevor sie in die Schweiz zog, trieb sie bei der Berliner Managementberatung Partake massgeblich die unternehmerische Ausrichtung auf Design Thinking voran.

Mit Volldampf in den Design-Thinking-Overkill? Ein kritischer Blick auf die Methoden in der Zusammenarbeit

Matti Straub-Fischer (Berater, Unternehmer & Helikopterpilot, 7 Generations & KaosPilots Switzerland)

In der IT-Welt ist heute Design Thinking omni-präsent. Es wird gescrummt, holokratisch um Rollen gefightet und gesprintet wie wild. Und obwohl die Design-Thinking-Trainings gepusht werden, stellt sich die Frage: Wie gesund und hilfreich ist dieser Ansatz für unsere Zusammenarbeit? Und wo braucht es vielleicht etwas anderes? Matti beleuchtet Design Thinking in Informatik und anderen Unternehmenskontexten und zeigt auf, wo sich dies lohnt und wo die Risiken und Gefahren der Methode liegt. Sonst wird Design Thinking nur eine Pseudo-Massnahme, welche die Probleme verschiebt, sie aber nicht wirklich anpackt und löst.

Matti ist seit 25 Jahren als Berater und Unternehmer unterwegs. Er leitet die Beratungsfirma 7 Generations und initiierte das Innovationsdorf Bern, wo heute rund 50 Organisationen unter einem Dach zusammen arbeiten und lernen. Matti arbeitet seit vielen Jahren mit Selbst-Organisation und -Verantwortung und unterstützt Unternehmungen auf gleicher Augenhöhe zusammenzuarbeiten, so dass alle Stimmen zählen. 2010 gründete er die KaosPiloten-Schule Schweiz mit einem externen Klassenzimmer in Cape Town, Südafrika, wo er ganzheitliches Unternehmertum vermittelt.

Innovationsdorf Bern, Wylerringstrasse 36, 3014 Bern